Tipps & News / Erfolgsgeschichten

Immer in Frauchens Nähe – Katze läuft Halterin zur Arbeit nach

Katze Mikshi verschwand spurlos – und tauchte in der Nähe des Arbeitsplatzes ihrer Besitzerin Sara wieder auf, der knapp 20 Kilometer von ihrem Zuhause entfernt liegt. Scheinbar wollte sie wieder in der Nähe ihrer Besitzerin sein, denn die beiden haben eine besondere Bindung zueinander. Doppeltes Glück, dass sie wieder vereint sind – wie das zustande kam und welche Rolle FINDEFIX dabei spielte, lesen Sie hier.

Eine Schicksalsbegegnung – Der Wunsch nach einer Katze wird Wirklichkeit

Im Juni 2021 telefonierte Sara mit einer Freundin und äußerte den Wunsch, wieder eine Katze haben zu wollen. „Ich hatte früher schon Katzen, aber habe dann keine mehr geholt, weil wir so nah an einer vielbefahrenen Straße leben“, berichtet sie. Doch die Sehnsucht blieb. Und keine Stunde später sollte sie sich erfüllen. Denn zu diesem Zeitpunkt fand Sara die etwa drei Wochen alte Mikshi allein in ihrer Scheune. Sie leuchtete mit der Taschenlampe in alle Ecken, doch von Mikshis Mutter oder Geschwistern fehlte jede Spur. Also nahm sie die lauthals mauzende Mikshi mit ins Haus und zog sie mit der Flasche groß. Kurze Zeit später entdeckte sie dann doch den Rest von Mikshis Familie und eine weitere Katze, die die Scheune als Kinderstube auserkoren hatte. 

 

Plötzlich verschwunden – Katze Mikshi kehrt nicht nach Hause zurück

Gemeinsam mit dem Tierschutzverein Samtpfoten aus Nördlingen, der ihr unter anderem Lebendfallen zur Verfügung stellte, wurden die Eltern der Kleinen später gefangen, kastriert und wieder freigelassen. „Die waren wild, aber die Babys konnten wir zum Teil vermitteln“, erzählt Sara. Bei ihr blieben Mikshi und ihr scheuer Bruder Lui, die von da an ein schönes Familienleben mit Freigang genossen. Mutterkatze Bella schaute ebenfalls ab und zu vorbei. Besonders Mikshi war zwar regelmäßig draußen, hielt sich aber bisher immer in der Nähe des Hauses auf – vermutlich auch aufgrund ihrer besonders engen Bindung zu ihren Menschen. Doch am stürmischen 16. Februar 2022 verließ Mikshi das Haus und kehrte auch am nächsten Morgen nicht zurück.

 

Weiterhin vermisst: Keine Spur von Mikshi

„Wir haben bei den Nachbarn gefragt, alles abgesucht, weil wir dachten, sie säße irgendwo im Keller fest“, so Sara. Ihre schlimmste Befürchtung, sie tot im Straßengraben eines Feldweges zu finden, bewahrheitete sich zum Glück nicht – „aber man möchte gern Gewissheit haben“. Doch diese Gewissheit blieb der Familie von Sara verwehrt. Erst am folgenden Dienstag sollten sie von der quälenden Ungewissheit erlöst werden. Denn erst dann erhielt Sara einen Anruf an ihrem Arbeitsplatz.

 

Die Katze war tätowiert, aber nicht registriert

Am Telefon erfuhr sie das Unglaubliche: Eine Familie in unmittelbarer Nähe zu ihrer Arbeitsstelle hatte Mikshi gefunden. Sie waren in Quarantäne und hatten nichts unversucht gelassen, um sie zu identifizieren. Trotz eines Missverständnisses konnte so ihre Besitzerin ausfindig gemacht werden. „Wir hatten die Katzen damals beim Tierarzt tätowieren lassen und ich hatte es so verstanden, dass sie schon bei FINDEFIX registriert seien“, berichtet Sara. Doch das war ein Trugschluss. Glücklicherweise fand man aber durch die Art der Tätowierung den entsprechenden Tierarzt und auch den Tierschutzverein Samtpfoten, der Sara informieren konnte. So wurde Mikshi schnell wieder abgeholt und zurück nach Hause gebracht.

 

Doppelt beschützt dank gesichertem Freigang und Registrierung bei FINDEFIX

„Wir sind den Findern unendlich dankbar und so glücklich, dass sie zurück ist“, erzählt Sara begeistert. Außer einer Menge Zecken und einer kleinen Schramme am Kopf hat Mikshi von der „Reise ihres Lebens“, wie Sara sie nennt, zum Glück nichts zurückbehalten. Außer natürlich dem Geheimnis, wie sie es geschafft hat, über so viele stark befahrene Straßen an den Ort zu gelangen, an dem sie gefunden wurde. In Zukunft muss Mikshi die Gefahr solcher Straßen allerdings nicht mehr fürchten – denn ihre Familie hatte schon vorher eine Voliere als Auslaufmöglichkeit und für einen sicheren Freigang geplant, die nun fertiggestellt wurde. Und für alle Fälle sollen Mikshi und ihr Bruder Lui nun auch noch bei FINDEFIX registriert werden. So können sie in Zukunft die frische Luft genießen – in Sicherheit.

 

 

 

 

 

Kontakt

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des Deutschen Tierschutzbundes

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E-Mail:info@findefix.com

 

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