Tipps & News / Erfolgsgeschichten

Kater Fridolins Fahrdienst nach Hause

Dass Kater Fridolin mal zwei Tage wegbleibt, ist keine Seltenheit. Doch diesmal kommt er erst nach über einem Jahr zurück – mit persönlicher Fahrerin.

Kater Fridolin

Kater Fridolin

Aus dem Tierheim adoptiert – und direkt registriert

Aus dem Tierheim kam Kater Fridolin mit seinem Bruder im Jahr 2016 zu Lothars Familie. Die beiden Kater waren etwa ein Dreivierteljahr alt, als sie in ihr neues Zuhause einziehen konnten. Was sie zuvor bereits erlebt hatten, wussten die neuen Besitzer nicht – aber vor allem Fridolin war anfangs sehr ängstlich. Doch die beiden lebten sich gut ein und genossen auch ihren Freigang. „Wir hatten schon immer Katzen und haben sie direkt chippen und bei FINDEFIX registrieren lassen. Man weiß nie, was passiert, und so hat man zumindest Gewissheit“, so ihr Besitzer Lothar. Damals konnte er noch nicht ahnen, wie recht er damit hatte – und wie wichtig die Registrierung bei FINDEFIX für Fridolin noch einmal werden würde.

 

Fridolin kommt nicht mehr heim

Nach etwa einem Jahr starb Fridolins Bruder. Zunächst lebte er als Einzelkatze, bis seine Familie nach circa zwei Jahren beschloss, ihm wieder einen Artgenossen dazuzuholen. Von Katze Zilly war Fridolin erst nicht begeistert, doch ihr Verhältnis verbesserte sich stetig. So lebten die beiden Samtpfoten glücklich in ihrer Familie und auf dem riesigen Grundstück. „Manchmal kam Fridolin auch für ein, zwei Tage nicht ins Haus. Aber wir haben viele Unterschlupfmöglichkeiten und Schuppen auf dem Gelände, deshalb haben wir uns nie Sorgen gemacht“, berichtet Lothar. Bis zu diesem einen Tag im Februar 2021. Denn Fridolin war schon drei Tage nicht mehr heimgekommen – und langsam machten sich alle Sorgen.

 

Verzweifelte Suche ohne Ergebnis

„Wir haben dann angefangen, ihn überall zu suchen und auch Plakate aufgehängt: beim Tierarzt, an den Bäumen“, erzählt Lothar. Es sah zunächst alles danach aus, als würden sie ihren geliebten Kater schnell wiedersehen. Denn schon kurz nach dem Aufhängen der Plakate meldeten sich erste Personen, die Fridolin gesehen hatten. „Wir sind oft zu den Stellen gefahren – nur um dann herauszufinden, dass es sich um ähnlich aussehende Katzen handelt.“ Da der Familie aber auch kein Totfund gemeldet wurde, gingen sie davon aus, dass Fridolin sicher bei einem Katzenfreund ein neues Zuhause gefunden hatte oder zumindest dort versorgt wurde. Nach drei Monaten gaben sie die Hoffnung auf, ihren Kater noch einmal wiederzusehen.

 

Nach 13 Monaten: Fridolin wurde gefunden!

Doch dann, an einem Abend im Mai 2022, erhielt die Familie einen Anruf: Jemand hatte Fridolin gefunden! „Wir dachten zuerst, na ja, jetzt wurde er tot irgendwo aufgefunden“, so Lothar. Aber dem war nicht so: Fridolin war zwar ein wenig matt, saß aber trotzdem lebendig bei der Finderin. Durch das Auslesen des Mikrochips beim Tierarzt konnte Fridolin identifiziert werden – und dank der hinterlegten Kontaktdaten wurden seine Besitzer kontaktiert. „Wir wurden dann gefragt, ob wir ihn wiederhaben wollen.“ Bei der Antwort musste die Familie nicht lang überlegen. Sie fragten, wann sie ihren Kater abholen dürften. Die Finderin entgegnete, das müssten sie nicht, sie würde ihn vorbeibringen. So kehrte Fridolin nach „13 Monaten Auslandseinsatz“, wie es in der Familie scherzhaft bezeichnet wird, nach Hause zurück.

 

Taxifahrt zum Tierarzt – und im Anschluss nach Hause

Am nächsten Tag traf die Finderin mit dem Kater im Gepäck bei seiner Familie ein. „Sie war mit ihm beim Tierarzt und hat ihn dort behandeln lassen, weil er etwas verschnupft war und entwurmt werden musste. Sie hatte uns sogar noch zwei Antibiotika-Tabletten mitgebracht“, erzählt Lothar. „Wir wollten uns gern bei ihr bedanken, aber sie wollte kein Geschenk annehmen – nicht einmal ein paar Pralinen.“ Da hatte Fridolin noch einmal Glück im Unglück, dass er an eine solche Tierfreundin geraten war – und er dank ihr zu seiner Familie zurückkehren konnte, obwohl niemand mehr damit gerechnet hätte. Kaum war er daheim, legte Fridolin sich auf seinen Stammplatz. Er erkannte sofort sein Zuhause, wusste genau, wo das Katzenklo und die Futternäpfe stehen. Auch mit Katze Zilly verstand er sich, als wäre er nie weg gewesen. „Eigentlich wollten wir ihn eine Woche im Haus lassen, aber in der dritten Nacht hat er so gejammert, dass wir ihn doch nach draußen gelassen haben“, berichtet Lothar. Fridolin hat eben einen ungemeinen Freiheitsdrang – aber offenbar weiß er nun besser als je zuvor, wohin er gehört.

 

 

 

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