Tipps & News / Erfolgsgeschichten

Kater Simbas unglaubliche Reise

Acht Monate war Kater Simba spurlos verschwunden, bis er nach seiner unglaublichen Reise bei einem Bauernhof ein paar Kilometer von seinem Zuhause wieder auftauchte. Wenig später konnte er mit seiner Familie zusammengeführt werden – eine abenteuerliche Geschichte mit Happy End.

„Simba war immer sehr zuverlässig und ist vorher jeden Abend wieder nach Hause gekommen“, berichtet Frau Klenovsky. Simba war ursprünglich eine der beiden Katzen ihrer Tochter, die sie auch vom Tierarzt chippen und bei FINDEFIX registrieren ließ. Als diese jedoch nicht mehr die Möglichkeit hatte, ihre Tiere zu halten, übernahmen ihre Eltern die Samtpfoten. Doch das Schicksal war ihnen nicht wohlgesonnen: Eine der Katzen wurde überfahren, die eigene Katze der Familie musste leider eingeschläfert werden. Und Simba? Der verschwand am 24. Juni 2019 und tauchte nicht wieder auf.

 

Verzweifelte Suche

Was dann folgte, ist wohl der schlimmste Albtraum eines jeden Tierliebhabers: Hoffen, Bangen und die verzweifelte Suche nach dem geliebten Kater. Familie Klenovsky unternahm alles Menschenmögliche, um ihren Simba wiederzufinden. „Wir haben Plakate aufgehängt, Nachbarn angesprochen und überall angerufen: bei Tierheimen, Tierpensionen, Tierkliniken und sogar bei der Müllabfuhr.“ Ohne Erfolg. Die Gedanken daran, was dem verschwundenen Familienmitglied zugestoßen sein könnte, quälten die Familie Tag und Nacht. Bisher war der Kater immer wieder von seinen Aufenthalten im Freien zurück ins Haus gekommen. Als Grund für das Verschwinden zogen die Klenovskys irgendwann sogar einen Greifvogel in Betracht – anders konnten sie es sich einfach nicht erklären.  

Mit jedem Tag, den Simba verschwunden blieb, schwand allmählich die Hoffnung auf ein Wiedersehen. Denn zum Zeitpunkt seines Verschwindens herrschte eine große Hitze und zeitweise sogar Dürre in der Region, die er ohne Wasserquelle wohl kaum überleben würde. Irgendwann nahm Famile Klenovsky zwei neue, ältere Katzen aus dem Tierschutz bei sich auf. Niemand rechnete mehr damit, dass Simba wieder auftauchen würde.

 

Überraschende Wende

Doch dann passierte das Unfassbare: eine Landwirtin, die wenige Kilometer von Simbas Heimat einen Hof betreibt, bemerkte, dass sich eine Katze in ihrem Stall niedergelassen hatte. Dort stellte sie abends immer Futter für die Igel auf. Der Katze gefiel es offenbar bei ihr und blieb – also entschloss sie sich, ihm das aufbewahrte Zubehör ihrer verstorbenen Katze zur Verfügung zu stellen und mit ihm zum Tierarzt zu fahren. Dieser prüfte, ob das Tier gechippt ist. Und siehe da: Die Katze war mit einem Chip gekennzeichnet und bei FINDEFIX registriert. So war schnell klar: Es ist Simba!

Dank der bei FINDEFIX hinterlegten Kontaktdaten der Klenovskys konnten sie sofort benachrichtigt werden. Am 17. Februar 2020 fuhren sie zu dem etwa 4,5 Kilometer entfernten Hof, auf dem Simba sich zuletzt aufhielt. Frau Klenovsky erzählt vom bewegenden Wiedersehen: „Als ich ihn gerufen habe, kam er sofort auf mich zugerannt und ist mir um die Beine gelaufen. Ich bin mir sicher, dass er mich erkannt hat.“ Ein paar Schwierigkeiten gab es zwar beim Einfangen, doch schlussendlich zählt nur eins: Dank der eindeutigen Zuordnung über FINDEFIX konnten sie ihren Simba schließlich nach Hause holen – nach ziemlich genau acht Monaten quälender Ungewissheit.

 

Fassungslos und glücklich

Frau Klenovsky fällt dafür nur eine Beschreibung ein: „Das ist wirklich ein Wunder, was da passiert ist.“ Die Familie sei nun endlich wieder vollständig. Wie Simba die unerträgliche Hitze des Sommers 2019 überlebte und welche Wege er zurücklegte, wird wohl für immer sein Geheimnis bleiben. Es ist erstaunlich, dass er überhaupt auf dem Hof ankam, wo er von der Landwirtin versorgt wurde – denn in unmittelbarer Nähe befindet sich eine stark befahrene Bundesstraße. Doch irgendwie hat der clevere Simba es geschafft. Und dank der Pflege der Landwirtin ist er nicht abgemagert, „nur sehr müde“, so Frau Klenovsky. Natürlich war auch die Zusammenführung mit den beiden neuen Katzen nicht leicht, vor allem, weil Simba als imposanter Kater „früher immer der Bestimmer war“, wie Frau Klenovsky berichtet. „Aber mittlerweile fauchen sie sich nicht mehr gegenseitig an.“ Die anderen Katzen hat die Familie übrigens auch chippen und registrieren lassen. Frau Klenovsky betont: „Da sieht man wieder einmal, wieso es wichtig ist, auch Katzen zu registrieren.“ Denn ohne die Verknüpfung mit den bei FINDEFIX hinterlegten Daten hätten die Klenovskys wohl nie erfahren, was mit ihrem Simba passiert ist – und ihn nicht wieder in ihre Arme schließen können.

 

FINDEFIX-Geschichten über herzergreifende Suchen mit Happy End

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