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Wir haben die ganze Bimmelbahn zusammengeheult – Katze Lumi nach fünf Monaten wieder zu Hause

„Sie wollen also etwas über unsere Lumi wissen, unsere kleine Ausreißerin“, sagt Aileen lachend zur FINDEFIX-Mitarbeiterin am Telefon – und man spürt sofort, wie sehr ihr diese Geschichte noch immer nahegeht.

Eine kleine Ausreißerin aus dem Tierheim Celle

„Sie wollen also etwas über unsere Lumi wissen, unsere kleine Ausreißerin“, sagt Aileen lachend zur FINDEFIX-Mitarbeiterin am Telefon – und man spürt sofort, wie sehr ihr diese Geschichte noch immer nahegeht.

 

Katze Lumi kam aus dem Tierheim Celle. „Da hatten wir schon mal zwei Katzen her. Davon lebt heute leider nur noch der Porky.“ Lumi zog mit etwa 13 Wochen bei der Familie ein. „Sie war wirklich ganz mini-mini.“ Sie lebte sich schnell ein, wurde kastriert, alles lief gut. „Und dann hatte sie irgendwann natürlich auch den Drang rauszugehen – und wir haben sie dann auch gelassen.“ Erst mit Leine, später dann ohne und Lumi blieb immer in der Nähe.

 

Lange Zeit funktionierte das problemlos. „Und dann gab es diesen einen Tag – da kam sie nicht mehr wieder.“

 

„Für unsere Tochter ist eine Welt zusammengebrochen“

Was folgte, war eine Zeit voller Angst, Hoffnung und schlafloser Nächte. „Für unsere Tochter ist eine Welt zusammengebrochen. Wir haben zwei Kinder – und die Katzen sind natürlich wie ein festes Familienmitglied.“

 

Die Familie reagierte sofort: „Unsere Tochter Johanna hat dann Suchplakate von FINDEFIX aufgehängt.“ Wochenlang waren sie unterwegs, suchten, hofften. „Wir haben schlecht geschlafen. Also das hat wirklich ein bisschen Spuren hinterlassen.“

 

Und doch hatte Aileen ein starkes Bauchgefühl: „Vom Bauchgefühl war es bei mir aber immer so: Der geht es gut. Ich weiß auch nicht warum. Ich hatte immer das Gefühl, dass es ihr gut geht.“

 

Bauchgefühl versus Realität – warum Hoffnung so wichtig ist

 

Aileen unterscheidet sehr klar zwischen früheren Erfahrungen und dem Gefühl bei Lumi: „Als Bacon, der Bruder von Porky, damals überfahren wurde, da wusste ich direkt, dass ihm etwas passiert ist. Und bei Lumi hatte ich halt das Gefühl: Die lebt noch.“

 

Die Monate vergingen. Keine Sichtmeldungen. Keine Hinweise. „Dann sind fünf Monate vergangen und wir haben immer noch nichts gehört.“

 

Der FINDEFIX-Moment im Urlaub: „Ich hatte keinen Herzschlag mehr“

Der Wendepunkt kam völlig unerwartet – im Urlaub. „Ich war mit den Kindern und meiner Mama in Büsum. Mein Mann war zu Hause, der musste arbeiten.“

 

In der Bimmelbahn checkte Aileen zufällig ihre E-Mails. „Und dann hab ich gesehen, dass da eine Nachricht von FINDEFIX im Posteingang war.“ Ihr erster Gedanke: „Ach du Scheiße.“

 

Dann las sie:

„Hallo Aileen, wir haben Lumi gefunden.“

„Und dann hatte ich, glaube ich, keinen Herzschlag mehr.“

Der nächste Satz brachte die Erlösung:

„Ihr geht es gut.“

 

Was folgte, war pure Emotion: „Wir haben die komplette Bimmelbahn zusammengeheult. Meine Tochter hat geheult, meine Mama hat geheult. Dann kam der Schaffner – der hatte Tränen in den Augen. Vorne saß noch eine Frau, die auch Katzen hat, die hat auch angefangen zu weinen.“

 

Gefunden – acht Kilometer von zu Hause entfernt

Lumi wurde acht Kilometer entfernt gefunden. „In Bannetze. Wie sie da hingekommen ist, wissen wir nicht.“

 

Die Finderin hatte Lumi im Wald entdeckt, nahe Strohballen auf einer Wiese, und hat sie über Wochen beobachtet. „Die Dame ist viel im Wald unterwegs und ehrenamtliche Tierschützerin.“ Sie gab nicht auf. „Sie hat eine Lebendfalle aufgestellt und wirklich Stunden da gestanden und gewartet.“

 

Und irgendwann war es soweit. „Und dann hat sie es wirklich geschafft.“ Lumi ging in die Falle.

 

Wiedersehen nach fünf Monaten: „Sie hat ihn sofort erkannt“

Aileen rief sofort ihren Mann Jens an, der sich direkt auf den Weg machte. „Und Lumi hat ihn auch sofort erkannt. Die hat so viel gemauzt.“ Sie lacht. „Ich hab ihm noch gesagt: Erst Blumenstrauß, dann Katze.“ Die Finderin bekam einen großen Strauß – „und dann hat mein Mann die Püppi mitgenommen.“

 

Zu Hause wich sie ihm nicht mehr von der Seite. „Wirklich bei Fuß.“ Gefüttert wurde Lumi vermutlich nicht. „Dafür war sie zu scheu.“ Deshalb wurde erst einmal gefressen – ausgiebig. „Sie sieht sehr gut aus. Klar, ein bisschen dürr geworden, aber sie sah gut aus.“ Auch die Tierärztin war begeistert: „Mega zufrieden. Bis auf Flöhe hatte sie nichts. Das ist wirklich unglaublich.“

 

Lumi und Porky – zwei Katzen, zwei Welten

Aileen beschreibt ihre Katzen mit viel Humor: „Porky ist schwarz und hätte eigentlich so ein Garfield sein müssen – fett, faul, gefräßig.“

„Und Lumi?“, fragt die FINDEFIX-Mitarbeiterin.

„Lumi ist so eine verschmuste, so lieb. Unsere kleine Vorzeigekatze. Ein ganz, ganz liebes Wesen.“

 

Komplett zurück – und erst mal drinnen

Aktuell zeigt Lumi keinerlei Drang nach draußen. „Sie macht auch keine Anstalten rauszuwollen.“

Vielleicht im Frühling. Vielleicht wieder mit Leine. „Und wir dachten damals: Mensch, dann bleibt sie ja schön hier. Pustekuchen – ich gehe dann mal acht Kilometer weit weg.“

 

Wie sie das geschafft hat? „Das weiß ich wirklich nicht.“

 

„Wie wichtig die Registrierung ist – und es kostet nichts“

Für Aileen ist eines ganz klar: „Ich bin so froh, dass wir sie registriert haben. Wie wichtig das ist! Und es kostet halt nichts.“

 

Lumi war direkt nach dem Einzug im Tierheim registriert worden. „Die haben sofort gesagt: Komm, wir machen gleich alles fertig und registrieren sie bei FINDEFIX.“

Auch Porky war registriert. „Und das fand ich echt gut.“

 

Ihr Appell: „Man kann nur sagen: registrieren! Das ist ganz wichtig!“

 

 

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Viele weitere nützliche Informationen finden Sie in unserem Beitrag: Haustier vermisst, Haustier gefunden! Was ist zu tun? 

 

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