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Blitz, Donner, Katze weg: Amys Geschichte

Die zehnjährige Katze Amy liebt die Streifzüge rund um ihr Zuhause. Und sie ist zuverlässig: auf Rufen und Klappern mit ihrem Napf kommt sie sofort zurück. Doch an einem verhängnisvollen Sonntagnachmittag zieht während ihres Freigangs ein Gewitter auf – und Amy kommt nicht mehr nach Hause. Wo sie wieder auftauchte und wie sie doch wieder mit ihrer Familie vereint werden konnte, lesen Sie im folgenden Artikel.

Ein Herz für die ungewollte Amy

Amy kam 2018 gemeinsam mit Katze Lilly zu ihrem Besitzer Christian. „Amy war damals sehr aggressiv. Mir war klar: die will keiner und ich gebe ihr eine Chance“, berichtet er. Anfangs kratzte sie Menschen sofort, doch er gab ihr die nötige Zeit. Nach ein paar Jahren ließ sie sich dann überall anfassen – von Aggressivität keine Spur. Für Christian hat sich das Warten gelohnt: „Diese Tiere geben einem so viel zurück.“ Als er vor einem Jahr mit seiner Freundin zusammenzog, war klar, dass Amy und Lilly mitkommen. Dadurch bekamen sie nicht nur zwei weitere Katzenkumpel, sondern auch die Möglichkeit auf Freigang.

 

Alles anders: Amy ist weg!

Während Lilly das Haus nur verlässt, wenn ihr Besitzer mitkommt, nutzt Amy dieses Angebot gern. Doch sie kam immer nach spätestens zwei Stunden zurück – wenn sie in ungewohnte Situationen geriet, sogar unmittelbar. „Einmal kam ein Spaziergänger mit einem Hund vorbei, ein anderes Mal setzte plötzlich Platzregen ein“, erzählt Christian. Auf Amy ist also Verlass. Doch eines Tages bricht sie mittags zu einem Spaziergang auf und wird von einem heftigen Gewitter überrascht. Statt zurückzukommen wie bisher, bleibt sie diesmal verschwunden. Und Christian und seine Freundin machen sich furchtbare Sorgen.

 

Alle suchen Amy

Sie stellten Futter und Katzenklo auf die Terrasse, in der Hoffnung, dass sie zurückkäme. Bei FINDEFIX meldeten sie Amy noch in der Nacht desselben Tages als vermisst und verteilten am nächsten Morgen sofort Zettel in der gesamten Nachbarschaft. Auch Tierheime in der Umgebung benachrichtigten sie. Sogar die Presse schaltete Christian ein: „Sie haben bei Facebook einfach eine große Reichweite.“ Auch die anderen Katzen schienen zu spüren, dass etwas nicht stimmte. Sie waren deutlich anhänglicher als sonst. Doch zunächst hatten all ihre Bemühungen keinen Erfolg – bis zum späten Abend.

 

Der erlösende Anruf: Amy wurde gefunden!

 

Denn um kurz vor 22 Uhr erreichte Christian der erlösende Anruf von FINDEFIX: Eine Frau, die nur drei Häuser weiter wohnt, hat Amy gefunden! Er erinnert sich noch ganz genau an diesen Moment: „Ich habe gesagt, ich muss noch bis 10 arbeiten, und danach konnte ich sie zum Glück direkt abholen.“ Doch wie war Amy überhaupt zu der Nachbarin gekommen? Sie hatte sich wohl dermaßen vor dem plötzlichen Gewitter erschreckt, dass sie irgendwo Unterschlupf suchte und in ihren Keller flüchtete. Da es enorm stürmte und regnete, ging die Nachbarin in den Keller, um schnell alle Türen und Fenster zu schließen. „Sie meinte noch, einen schwarzen Schwanz weghuschen gesehen zu haben – dachte aber dann, das könne ja nicht sein“, so Christian.

 

Nachbarskeller war Amys Schutz vor Gewitter

Und ob das sein konnte! Aber Amy hatte sich so gut versteckt, dass sie nicht weiter auffiel. Am darauffolgenden Abend fand die Nachbarin dann allerdings den Zettel mit der Vermisstmeldung im Briefkasten und durchsuchte den Keller doch noch einmal. Und siehe da: sie fand die verängstigte Amy, die auf die Beschreibung passte. Sofort rief sie bei FINDEFIX an, die dann Besitzer Christian informierten. „Wir haben sie noch kurz suchen müssen, als ich kam, um sie abzuholen. Sie saß zusammengekauert im Schuhschrank und hat sich sehr untypisch benommen“, berichtet er. „Sie hat auf meine Stimme erst gar nicht reagiert. Als sie an meiner Hand geschnuppert hat, ist sie dann rausgekommen. Sie hat sogar geschnurrt, als ich sie im Arm hatte – normalerweise mag sie das gar nicht.“ Doch der Schock saß bei Katze Amy wohl so tief, dass sie einfach erleichtert war.

 

Amy ist zum Glück wieder zurück

Wieder zuhause führte sie der erste Gang direkt zum Futternapf und dann zum Katzenklo. Für die Heimkehrerin gab es danach noch eine zweite Portion, schließlich hatte sie großen Hunger. Sie legte sich zwar direkt wieder zu ihrer Familie aufs Sofa, war aber „deutlich schreckhafter“. Selbst, als ihre Katzenkumpel zu ihr hochsprangen, zuckte sie zusammen. „In der Nacht hatten wir den Verdacht, dass sie Albträume hat. Sie hat ganz laut miaut“, so Christian. Doch abgesehen von größerem Appetit kehrte Amy schnell wieder in den Alltag zurück. Auch auf die anderen Katzen in ihrer Familie reagierte sie ganz normal. Ein Happy End für alle – nicht zuletzt dank einer aufmerksamen Finderin und FINDEFIX.

 

 

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