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Trend „Urban Jungle“: Welche beliebten Pflanzen sind giftig für Katzen?

Zimmerpflanzen sorgen für ein besseres Raumklima und verschönern das eigene Zuhause auch optisch. Aktuell ist es besonders angesagt, viele verschiedene – teils auch exotische – Pflanzen zu haben. Doch Vorsicht: viele von ihnen sind für Katzen giftig und sollten nicht in Haushalten stehen, in denen Samtpfoten leben. Im folgenden Artikel stellt Ihr FINDEFIX-Team einige von ihnen vor. Erfahren Sie hier, ob auch Ihre Pflanzen eine potenzielle Gefahr darstellen.

Welche Zimmerpflanzen sind giftig für Katzen? (istockphoto.com / © Firn)

Welche Zimmerpflanzen sind giftig für Katzen? (istockphoto.com / © Firn)

Monstera: Giftig für Katzen?

Der absolute Star unter den Zierpflanzen ist schon seit einigen Jahren die Monstera deliciosa, auch als Fensterblatt bekannt. Die beliebte Kletterpflanze mit den unverkennbaren, geschlitzten Blättern kann bis zu 3 Meter hoch werden und stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Sie gilt als besonders pflegeleicht und ist deshalb auch bei Pflanzen-Neulingen zu finden. Leider ist die Monstera für Katzen giftig. Mehrere giftige Stoffe sind dabei nicht nur in den Blättern, sondern auch in den Wurzeln zu finden. Da sie durch die außergewöhnlichen Blätter besonders zum Spielen und Anknabbern anregt, sollte eine Monstera keinesfalls im Lebensumfeld einer Katze stehen.

 

Drachenbaum: Giftig für Katzen?

Auch die verschiedenen Varianten des Drachenbaums (Dracaena) mit seinen vielfältigen Blattmustern tauchen immer häufiger in den Wohnungen auf. Die Pflanze aus subtropischen bis tropischen Regionen ist zwar schön anzusehen, jedoch in allen Bestandteilen für Katzen giftig. Zwar handelt es sich dabei nur um ein leichtes Gift, allerdings liegt der Teufel im Detail. Denn knabbert Ihre Katze häufiger an Ihrem Drachenbaum, nimmt sie Stoffe auf, die die Magen-Darm-Schleimhaut schädigen und die roten Blutkörperchen zerstören können. Entfernen Sie daher Drachenbäume unbedingt aus der Reichweite von Katzen.

 

Orchideen: Giftig für Katzen?

Die farbenfrohen Orchideen (Orchidacae) zieren hierzulande viele Fensterbänke mit ihren verschiedenfarbigen, majestätischen Blüten. Es gibt etliche Arten der Orchideengewächse. Nicht alle sind für Katzen giftig. Jedoch können bereits kleinste Mengen, die von Ihrer Katze aufgenommen werden, Vergiftungserscheinungen auszulösen. Um kein Risiko einzugehen, gilt daher: Lieber keine Orchideen in Katzenhaushalten aufstellen.

 

Aloe vera: Giftig für Katzen?

Die Echte Aloe (Aloe vera) sieht nicht nur dekorativ aus, sondern ist auch als Heilpflanze bekannt. Ihr kühlendes, antibakterielles Gel wird beispielsweise bei der Behandlung von Insektenstichen oder Sonnenbränden verwendet und lindert Schmerz und Juckreiz. Sogar als Nahrungsergänzungsmittel wird Aloe vera verwendet – sowohl beim Menschen als auch bei unseren Haustieren. Heißt also, Aloe vera ist unbedenklich? Falsch gedacht. In den Blättern der Aloe-Pflanze ist ein Stoff enthalten, der für Katzen sehr giftig ist. Außerdem bergen die Dornen Verletzungspotenzial, das Sie vermeiden sollten.

 

Bogenhanf: Giftig für Katzen?

Der genügsame Bogenhanf (Sansevieria macht mit seinen gesprenkelten Blättern definitiv etwas her. Selbst für uns Menschen ist diese auch als Schlangen- oder Schwertpflanze bekannte Sukkulente schwach giftig – für Katzen umso mehr. Daher sollten Sie statt des Bogenhanfs lieber auf eine ungiftige, ungefährliche Zimmerpflanze zurückgreifen, mit der Sie Ihr Heim schmücken können.

 

Ficus: Giftig für Katzen?

Beim Ficus (Ficus benjamina) – auch Birkenfeige genannt – handelt es sich um einen regelrechten Dauerbrenner unter den Zierpflanzen. Neben privaten Wohnungen ist er auch häufig in Büroräumen zu finden. Die kleinen, leicht beweglichen Blätter fordern den Spieltrieb Ihrer Katze heraus. So weit sollten Sie es allerdings nicht kommen lassen, da der Milchsaft des Ficus für Katzen gefährlich ist.

 

Lilien: Giftig für Katzen?

Lilienpflanzen sind für ihre prächtigen, bunten Blüten bekannt. Doch so farbenfroh sie sind, so giftig sind sie auch für Katzen. Dabei enthalten alle Pflanzenteile Gift und sogar die Aufnahme oder der Kontakt mit Blumenwasser und –erde kann zu schweren Nierenerkrankungen führen. Deshalb ist es alles andere als ratsam, sich als Katzenhalterin oder Katzenhalter ein Liliengewächs zuzulegen.

 

Für Katzen geeignete Balkonpflanzen

Ebenso wie Pflanzen in der Wohnung können giftige Balkonpflanzen bei Katzen natürlich denselben Schaden anrichten. Um dies zu vermeiden, sollten Sie auf ungefährliches Grün zurückgreifen. Neben Katzengras und Katzenminze können Sie auch Zitronengras, Petersilie, Thymian, Rosmarin, Zitronenmelisse und Currykraut ohne Bedenken auf dem Balkon ziehen. Für ein paar Farbtupfer sorgen Fuchsien, Lavendel, Margeriten, Schwarzäugige Susanne oder Stiefmütterchen. Die gute Nachricht für Beerenliebhaber: Auch Erdbeersträucher und Topf-Heidelbeeren sind unbedenklich.

 

Symptome einer Vergiftung bei Katzen

Hatte Ihre Katze bereits Kontakt mit einer giftigen Pflanze und hat sie deren Blätter angeknabbert und verzehrt, kann es gefährlich werden. Typische Symptome bei einer einsetzenden Vergiftung sind Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen. Auch Atemnot, Krämpfe, Zittern oder Lähmungserscheinungen können auftreten. Außerdem lässt sich eine Vergiftung durch erhöhten Speichelfluss und gereizte Schleimhäute im Maulbereich Ihrer Katze erkennen. Haben Sie auch nur den Verdacht, dass sie etwas Giftiges gefressen oder damit Kontakt gehabt haben könnte, suchen Sie unverzüglich einen Tierarzt auf. Können Sie bei Ihrer Katze Kontakt mit einer Giftpflanze ausschließen? Vielleicht hat sie versehentlich Rattengift gefressen oder ist mit einer anderen giftigen Substanz in Berührung gekommen.

 

 

 

 

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